FORGIS übernimmt das operative Management des Netzwerkes
automotive.saarland
FORGIS hat am 15. April 2003 offiziell das Management des
neu gegründeten Netzwerkes automotive.saarland übernommen.
Das Netzwerk automotive.saarland bündelt die Kompetenzen
spezialisierter Unternehmen der Automobilzulieferbranche in einem Netzwerk
entlang der automobilen Wertschöpfungs-kette und agiert als Koordinator,
Moderator und Coach zwischen den einzelnen Partnern im Netzwerkverbund.
Mitinitiator war Wirtschaftsminister Dr. Hanspeter Georgi,
der auch persönlich alle drei Mona-te den Lenkungskreis moderiert
und durch das saarländische Wirtschaftsministeriums finan-zielle
Unterstützung für das Projekt gibt. Weitere Partner sind die
IHK, die HWK, die ZPT und Saarland International.
Das Netzwerk vereint unter einer Dachmarke die Kompetenz
der Automobil-zulieferer im Saarland. Interne und externe Aktionen begleiten
den Wandel vom Einzelkämpfer zum marktstarken Systemlieferanten für
den Weltmarkt.
Durch Wissens- und Technologietransfer werden die Wettbewerbsfähigkeit
der saarländi-schen Automobilzulieferindustrie gestärkt und
Innovationskräfte freigesetzt.
In erster Linie sollen die Angebote des Netzwerkes die gezielte
Vorbereitung der Unterneh-men auf neue Anforderungen in der Automobilwirtschaft
sicherstellen. Als Cluster-Partner werden im Wesentlichen Hersteller,
Systemlieferanten und Teilezulieferer im Bereich der Fahrzeugindustrie
angesprochen. Neben diesen Kernunternehmen werden aber auch Unter-nehmen
der Maschinen- und Stahlbauindustrie, der Logistik, des Werkzeug- und
Formen-baus, Dienstleister sowie Handwerksbetriebe eingebunden. Auch über
die unmittelbare saar-ländische Unternehmenslandschaft hinaus sollen
Partner für das Netzwerk gewonnen werden.
Joachim Meyer, verantwortlicher Projektleiter bei automotive.saarland,
teilt die Tätigkeitsfelder in zwei große Aufgabenblöcke
ein:
Zum einen geht es darum, die Automobilkompetenz im Saarland
weiter auszubauen, indem Transparenz geschaffen wird - wer arbeitet innerhalb
der Wertschöpfungskette der Automo-bilproduktion im Saarland, sozusagen
"von der Wiege bis zur Bahre".
Über Workshops, Roundtables, Konferenzen, Clusterforen
oder IT-Konferenzen werden Schwerpunkte gesetzt, um Anknüpfungsmöglichkeiten
für eine neue Zusammenarbeit zwi-schen den Unternehmen bieten zu
können. Innerhalb dieses ersten Aufgabenblocks soll
"Information, Kommunikation und Transparenz geschaffen
werden und darstellbar, abrufbar sein, Systemkompetenz gezeigt und Leistungsfähigkeit
dokumentiert wer-den", so Joachim Meyer.
Der zweite große Bereich umfasst die Initiierung von
Projekten, Kooperations-projekten und gemeinsamen Aktivitäten. Entwicklungsprojekte
verlaufen ebenso wie Vermarktungsprojekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Sie können durch die Unternehmen selbst, aber auch von außen
angeschoben werden.
In der Kombination traditionelle Zulieferer und Nano-Technologie
gibt es bereits erste Inno-vationen, z.B. im Bereich Korrosionsschutz.
Dieses Projekt würde sich in der Umsetzung direkt auf die Serienproduktion
der Fahrzeuge auswirken.
Auch wird verstärkt versucht, regionale Unternehmen
in aktuelle Forschungs-programme einzubinden.
automotive.saarland
Das Management für das Netzwerk automotive.saarland
wird von einem Projektteam, beste-hend aus FORGIS Institut für Fahrzeug-
und Umwelttechnik gGmbH und dem Institut für Produktion und Logistik
(IPL), Prof. Schmidt GmbH, übernommen.
Die wissenschaftlichen Leiter des Projektes sind Herr Prof.
Dr. Klaus-Jürgen Schmidt und Herr Prof. Dr.-Ing. Wolfram Seibert.
Die organisatorische Projektleitung verantwortet Joachim Meyer.
Kontakt Forgis gGmbH Joachim Boes
Altenkesselerstraße 17/ D2
D-66115 Saarbrücken Telefon +49 (0) 681 830 788 24
E-Mail

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